Reformationsjubiläum 2017 in Göttingen

Ausstellung: "Martin Luther und das Judentum – Rückblick und Aufbruch"

vom 20. August bis zum 20. September 2017 in der St. Jacobikirche, Jakobikirchhof, 37073 Göttingen
Martin Luther hat ein schwieriges Erbe hinterlassen. In der Anfangszeit der Reformation hat er dafür plädiert, die Juden menschlich zu behandeln. Später hat er sie unerträglich geschmäht und die Anwendung von Gewalt gegen sie gefordert. Auch sein übriges Schrifttum lässt keinen Raum für jüdisches Leben. Alles Licht fällt auf die Seite des Evangeliums, alles Dunkel auf die jüdische Seite, symbolisiert vom Gesetz ohne Gnade. Das jüdische Selbstbild blieb bedeutungslos, obwohl Jesus, wie Luther anfangs betonte, ein "geborner Jude" war. Erst nach dem Holocaust haben die evangelischen Kirchen begonnen, sich dem lastenden Erbe von Luthers Judenfeindschaft zu stellen.
• eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit •
Die Wanderausstellung wurde von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe der EKBO (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) und des jüdischen Touro-College Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken erarbeitet und im Herbst 2015 in der Berliner Sophienkirche gezeigt. Auf den Tafeln der Ausstellung erhalten jüdische und christliche Perspektiven Raum.

Lieder der Reformationszeit • Sommerpredigtreihe in Stephanus

Die Reformationsbewegung war kein einheitlich verlaufender Prozess. Es entwickelten sich unterschiedliche Strömungen mit differierenden Schwerpunktsetzungen. Das kann man beim Blick in das Evangelische Gesangbuch bei den Angaben zu den Lieddichterinnen und -dichtern des frühen 16. Jahrhunderts nachvollziehen. So findet sich beispielsweise ein Lied eines Schuhmachers, der der Täuferbewegung angehörte, neben denen von hoch ausgebildeten Theologen mit Lehrambitionen oder dem einer ehemaligen Nonne – bemerkenswerte Vielfalt!
Der Stellenwert des Gemeindegesangs wurde in der Reformationszeit so hoch angesetzt, dass er liturgisch vollberechtigt neben Predigt und Gebet trat. Bis heute ist das Singen ein unverzichtbares Element des evangelischen Gottesdienstes. Grund genug für die Stephanusgemeinde im Reformationsjubiläumsjahr die in dieser Zeit entstandenen Lieder als Predigttexte auf die Kanzel zu bringen und genauer betrachten zu wollen.
25. Juni 2017 - Ortwin Brand:
Lied eines Mystikers: „In dich hab ich gehoffet, Herr“ (EG 275) von Adam Reusner (Reissner), 1533
2. Juli 2017 - Gerhard Weber:
Lied eines Täufers: „Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn“ (EG 363) von Georg Grünwald, 1530
9. Juli 2017 - Bernd Schröder:
Lied eines Katecheten: „Dies sind die heilgen zehn Gebot“ (EG 231) von Martin Luther, 1524
16. Juli 2017 - Wolfgang Winter:
Lied einer ehemaligen Nonne: „Herr Christ, der einig Gotts Sohn“ (EG 67) von Elisabeth Cruciger (Kreuziger), 1524
23. Juli 2017 - Hans-Gerhard Isermeyer:
Lied eines Böhmischen Bruders: „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“ (EG 103) von Michael Weisse, 1531
30. Juli 2017 - Wolf Dietrich Berner:
Lied eines Landesfürsten: „Was mein Gott will, gscheh allzeit“ (EG 364) von Albrecht von Preußen, um 1554


Sichtlich evangelisch: Die St. Jacobikirche und ihre Fenster von 1901

(17.03.2017) Die St. Jacobigemeinde Göttingen eröffnet im Gottesdienst am Sonntag, dem 26. März 2017, um 10 Uhr, die Ausstellung "Sichtlich evangelisch: Die St. Jacobikirche und ihre Fenster von 1901". Sie ist bis zum 23. Juli 2017 täglich geöffnet (Mo-Do 11-16 Uhr, Fr-So 11-18 Uhr). Weitere Informationen zum Begleitprogramm finden Sie im downloadbaren FLYER.
Wichtige Ereignisse der Göttinger Reformationsgeschichte 1529/30 sind in den Fenstern im Südschiff der Kirche dargestellt. Das erste zeigt die Störung einer altgläubigen Prozession am Bartholomäustag 1529 durch die evangelisch gesinnten Wollenweber. Das zweite erinnert an die Einführung der Göttinger Kirchenordnung 1530. Ein drittes Fenster zeigte den Auszug der Mönche aus dem Paulinerkloster und den Einzug der Schüler ins Paedagogium (Vorgänger der Universität und des Max-Planck-Gymnasiums). Dieses Fenster wurde bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört. Darüber hinaus wurde die Kirche mit einem betont evangelischen Bildprogramm in den Chorraumfenstern ausgestattet.
In der Ausstellung erläutern Poster mit Texten, historischen Fotos und Dokumenten und Detailaufnahmen der Fenster dieses Bildprogramm. Erstmals werden die Glasmaler vorgestellt, die auch die übrigen Innenstadtkirchen St. Albani, St. Johannis und St. Marien und andere Kirchen der Region mit Buntglasfenstern ausgestattet haben.


Auf den Spuren Martin Luthers

Eine Reise vom 13. Juni bis zum 16. Juni 2017
1. Tag: Start um 8.30 Uhr mit dem Fernreisebus durch den Thüringer Wald nach Eisenach – Stadtführung – 14 Uhr: Fahrt zur Wartburg, wo Martin Luther das Neue Testament übersetzte – 16.30 Uhr: Fahrt zum Quartier (Ahorn-Berghotel, Friedrichroda) – 18.30 Uhr: Abendessen
2. Tag, 8.00 Uhr: Fahrt nach Eisleben – geführter Rundgang zu Luthers Geburtshaus, über den Marktplatz, zum Rathaus, zu Luthers Taufkirche, zur Marktkirche St. Andreas, sowie zum Sterbehaus Martin Luthers – Nachmittags: Fahrt nach Mansfeld, wo der Reformator einen Großteil seiner Kindheit verbrachte – Besichtigung – 16.00 Uhr: Rückreise ins Hotel – 19.00: Abendessen
3. Tag: Fahrt nach Erfurt, eine der größten Städte Europas im Mittelalter, in der Luther 1505 das Magister der Philosophischen Fakultät erhielt – Stadterkundung – 12.00 Uhr: Mittagsgebet in der Augustinerkirche – Mittagspause – (evtl. Stadtmuseum Erfurt, Daueraustellung "Tolle Jahre - An der Schwelle der Reformation") – 16.30 Uhr: Fahrt ins Hotel – Abendessen
4. Tag: Fahrt in die Fachwerk- und Reformationsstadt Schmalkalden – geführter Rundgang – Rückfahrt – ca. 17.00 Uhr: Ankunft in Göttingen
Kosten: 390 Euro pro Person im Doppelzimmer. (50 Euro Einzelzimmerzuschlag)
Nicht im Preis enthalten sind: Trink- und weiteres Eintrittsgeld über Wartburg, Kirche Eisleben und Augustinerkloster hinaus, Mittagessen, Getränke.
Weitere Informationen unter Tel.: 0176 57748587
Anmeldung: Bis zum 10. März 2017 schriftlich an: Pastorin Well, Corvinusgemeinde Göttingen, Grotefendstraße 36, 37075 Göttingen


Montags-Gespäche:
Themenreihe: Im Zeichen der Rose – Reformation und christlicher Glaube heute

montags 9:30-12:00 Uhr, Ev. Gemeindehaus Nörten, Burgstraße 4, 37176 Göttingen
mit kleinem Imbiss zwischendurch
27. Februar 2017: Du hast mir gar nichts zu sagen! • Autorität und Freiheit
20. März 2017: Erst die Arbeit – dann das Vergnügen • Rechtfertigung und Gerechtigkeit
24. April 2017: Sorry, dumm gelaufen • Buße und Versöhnung – Ort: Marienkirche auf Marienstein
22. Mai 2017: Von wegen, nix zu machen! • Verantwortung und Hoffnung
Informationen und Anmeldungen bis zum 20. Februar 2017 bei Gertrud Brandtner, Geistliche Referentin, Bibelerzählerin, Prädikantin
Telefon: (05503) 8156 oder E-Mail: gertrud-brandtner@web.de
Kostenbeitrag: 8 € für Imbiss und Mappe


Vortragsreihe: "Juden und Christen – 500 Jahre nach der Reformation."

In der Kreuzkirchengemeinde, Immanuel-Kant-Straße 46 in Göttingen, findet an drei Abenden eine Vortragsreihe statt. Unter dem Titel „Juden und Christen – 500 Jahre nach der Reformation.“ versuchen die beiden Veranstalterinnen – die Kreuzkirchengemeinde und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit – im Reformationsjubiläumsjahr eine Ortsbestimmung.
Unter dem Titel „Die EKD, Paulus und die Juden“ stellt Prof. Dr. Florian Wilk am Mittwoch, dem 22. März 2017 dar, wie die Evangelische Kirche in Deutschland an der Erneuerung ihres Verhältnisses zum Judentum gearbeitet hat. Wilk ist am Seminar für Neues Testament an der Theologischen Fakultät in Göttingen tätig.
Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken, langjähriger Leiter des Instituts „Kirche und Judentum“ in Berlin, hat sich als Thema „Martin Luthers Stellung zu den Juden“ gegeben. Er versucht am Mittwoch, dem 29. März 2017 die Spannbreite zu umschreiben, in der sich die Auseinandersetzung um Luthers Stellung zu den Juden bewegt. Der ehemalige Professor für Neues Testament stellt sich dem schwierigen Erbe, das der Reformator im Blick auf das Judentum hinterlassen hat und sucht zugleich nach Perspektiven der Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden.
Am Mittwoch, dem 5. April 2017 erhebt Dr. Gabor Lengyel, Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinden Hannover und Göttingen seine Stimme. Unter dem Motto „Reformationsjahr 2017 - Eine jüdische Stimme im Dialog mit dem Christentum“ berichtet der seit Mitte der achtziger Jahre im christlich-jüdischen Dialog engagierte Lehrbeauftragte der Leibniz-Universität Hannover von der Entwicklung und den Veränderungen in der Verhältnisbestimmung zwischen Juden und Christen.

Die drei Abende beginnen alle um 19:30 Uhr. Nach dem jeweiligen Vortrag besteht die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch.


"Reformation des Herzens • Gottesdienste in der FeG Göttingen
Sei dabei und bring deine Freunde mit!"

Die Freie evangelische Gemeinde Göttingen (FeG) gestaltet unter dem Motto "Reformation des Herzens" zu den "vier Soli" Martin Luthers eine Predigtreihe. Die Gottesdienste beginnen um 10.30 Uhr in den Gemeinderäumen im Alfred-Delp-Weg 3a, 37085 Göttingen.
Die Termine:
5. März 2017: Sola Gratia – Entdecke die Gnade
12. März 2017: Solus Christus – Entdecke Jesus
19. März 2017: Sola Fide – Entdecke den Glauben
26. März 2017: Sola Scriptura – Entdecke die Bibel


Barockmusik mit dem Kammerchor St. Jacobi und dem Göttinger Barockorchester

(16.02.2017) Kirchenmusik aus dem 18. Jahrhundert steht auf dem Konzertprogramm am Sonntag, dem 26. Februar 2017 um 16 Uhr in der St. Jacobikirche Göttingen. Der Kammerchor St. Jacobi singen und das Göttinger Barockorchester spielen Kompositionen von Johann Friedrich Doles, einem Bachschüler und Nachfolger Bachs als Leipziger Thomaskantor, von Jan Dismas Zelenka, einem Dresdner Hofkomponisten und von Johann Sebastian Bach.
Im Rahmen der Reihe "Bachkantaten zu Lutherliedern" erklingt die Bachkantate "Mit Fried und Freud ich fahr dahin" (BWV 125). Außerdem wird Bachs achtstimmiger Kantatensatz "Nun ist das Heil" zu hören sein.
Als Gesangssolisten konnten Theresia Taube (Sopran), Ulrike Schneider (Alt), Henning Kaiser (Tenor) und Gotthold Schwarz (Bass) gewonnen werden. Die Leitung des Konzerts hat Jacobikantor Stefan Kordes.


"VIVA la Reformation!" • Kirchenkabarett mit Ingmar Maybach

(09.02.2017) Wie Kirche und Kabarett eine gelingende Einheit bilden können, zeigt der bundesweit erfolgreiche Kabarettist und Pfarrer Ingmar Maybach in seiner Christlich-Satirischen-Unterhaltung (CSU), mit der er am 24. Februar 2017 um 19 Uhr in der Christophoruskirche, Theodor-Heuss-Straße 47, gastiert.
Auch im dritten Programm "VIVA la Reformation!" wird der bewährte humoristische Brückenschlag zwischen Politik und Religion geübt. Hier wird das Beste und das Neueste von der bundesweiten CSU geboten: Neben der Frage nach den Spuren des Protestantismus in der deutschen Politik gibt es "Reformation zum Selbermachen", eine Analyse der konfessionellen Aspekte der Eurokrise, sowie eine aktuelle Betrachtung des Münsteraner Täufer-Reichs als evangelischem IS. Ja, auch der Protestantismus kann radikal sein!
Zum großen Jubiläumsjahr wird die bundesweite CSU verstärkt durch "Die fabelhaften Wartburg-Brothers". Zwei ehrliche Country-Blues-Gitarren und die Kirchenorgel – Johnny Cash meets Johann Sebastian Bach. Mit Überraschungen muss gerechnet werden!
Ein großer Spaß für alle, die zum 500-järigen Reformationsjubiläum einen neuen Blick auf kirchliches Treiben und Selbstverständnis wagen wollen. Dabei muss man nicht bibelfest oder ein fleißiger Kirchgänger sein, um über die Ausführungen des Soziologen, Theologen und Kabarettisten herzhaft lachen zu können.
Pfarrer Ingmar Maybach stand als politischer Kabarettist bereits mit Bodo Wartke, Arnulf Rating, Urban Priol und Kurt Krömer auf der Bühne. Durch den Kontakt zum Babenhäuser Pfarrerkabarett während des Vikariates erfolgte vor zehn Jahren der Wechsel in das Genre des Kirchenkabaretts. Seitdem haben in über 600 Vorstellungen mehr als 80.000 begeisterte Zuschauer den "Spaßmacher Gottes" (Tagesspiegel) erlebt.


"Wenn Engel lachen" in St. Petri Weende

(03.02.2017) Am 12. Februar 2017 gibt Miriam Küllmer-Vogt ein Gastspiel in der St. Petri-Kirche in Weende. Um 17 Uhr spielt sie ihr "reformatorisches Kammer-Musical" Wenn Engel lachen – Die Liebesgeschichte(n) der Katharina von Bora in der Petrikirchstraße 17 in 37077 Göttingen.
Die Handlung spielt in Wittenberg im Jahr 1524 im Atelier von Lukas Cranach. Dort versuchen die entlaufene Nonne Katharina von Bora und Martin Luther ihr Beziehungsleben in den Griff zu bekommen. Katharina hat sich unsterblich verliebt – in den Nürnberger Patriziersohn Hieronymus Baumgartner. Mutig bittet sie den bekannten Professor Martin Luther, der Familie ihres Angebeteten einen Brief zu schreiben. Und der Reformator erklärt sich auch dazu bereit; wenn Katharina ihrerseits ein gutes Wort für ihn bei ihrer Freundin Ava einlegt. In die hat der große Denker sich nämlich verguckt. Und plötzlich wird aus der Begegnung der beiden ein lustvoller Ausflug in die vielschichtigen Facetten der Liebe.
Doch währenddessen droht die Reformation gerade zu scheitern – an machthungrigen Politikern, aufständischen Bauern, schwärmerischen Splittergruppen und übereifrigen Pfarrern. Es gibt also einigen Klärungsbedarf.
Miriam Küllmer-Vogt, die bundesweit als "Elisabeth von Thüringen" begeistert hat, spielt und singt die Katharina voller Leidenschaft, Spielfreude und Hingabe. Begleitet wird sie von Peter Krausch oder Gernot Blume am Klavier. Die Texte sind von Fabian Vogt, der auch die Regie bei diesem Stück geführt hat. Die Musik ist von Daniel Baginski, Rene Rudisile, Verena Küllmer und Fabian Vogt. "Wenn Engel lachen" ist eine Produktion des "Theater Zauberwort".


"lassAb von deiner Angst und staune"

Ein Konzert mit reformatorischen Liedern und Gedanken von und mit Insina Lüschen und Jens Pape
Am Freitag, dem 17. Februar 2017 ist um 19.30 Uhr das Konzert "lassAb" in der Kreuzkirche Göttingen, Immanuel-Kant-Straße 46. Insina Lüschen (Gesang) und Jens Pape (Gesang und Klavier) sammelten dafür fünf Leitgedanken zur Reformation und Texte und Lieder aus fünf Jahrhunderten und stellten sie für diesen Liederabend zusammen. Nun laden sie zum "Staunen und Genießen, zum Innehalten und Durchatmen zum Zuhören und Weiterdenken" ein. Sie versprechen, dass die Zuhörenden an diesem Abend reformatorische Gedanken entdecken und Lieder und Texte von Martin Luther, Bodo Wartke, Reinhard Mey, Bettina von Arnim, Wolf Biermann und Martin Luther King hören werden.
Lüschen und Pape präsentieren "lassAb" zurzeit deutschlandweit, "damit das Reformationsjubiläum 2017 nicht in Erinnerungen stecken bleibt, sondern Aufbruch stattfindet".
Die Sängerin und Schauspielerin und der Pianist und Komponist aus Hamburg singen und arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam. Mit ihrer CD "Schlaflieder für Dich" haben sie sich bereits einen Namen gemacht. Mit einfühlsamem Klavierspiel und wunderbarem zweistimmigen Gesang sind sie mittlerweile für viele Kinder und Familien fester Bestandteil des Gutenacht-Rituals geworden.
Lüschen wurde 1978 in Ostfriesland geboren. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung an der Stage School in Hamburg und studierte anschließend an der Universität in Oldenburg Musik, Deutsch und Religionspädagogik auf Lehramt. Inzwischen arbeitet Lüschen freiberuflich als Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin.
Pape ist Pianist und Komponist aus Hamburg. Er studierte Klavier und Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Bereits neben seinem Studium unterrichtete er Klavier und musikalische Früherziehung und sang als Countertenor in der A-cappella-Formation "Maybebop". Jens Pape übernahm 2007 die Leitung des von Rolf Zuckowski ins Leben gerufenen Chores "Die Jungs".
Die Premiere von "lassAb" war im November 2016 in der Christianskirche in Ottensen. Das Konzert ist 2017 noch in Halle, Leipzig, Lehrte, Ramelsloh, Schmalförden und Wiesmoor zu erleben. Karten für das Konzert in Göttingen gibt es für 9 €/7€ (ermäßigt) an der Abendkasse in der Kreuzkirche.


ANMELDEFLYER

zum Studientag Ökumene am 11. März 2017 in Hildesheim ist erschienen. Anmeldeschluss ist der 1. März 2017.


Quartett für vier Soli

Vom 22. Januar bis zum 19. Februar 2017 ist in der Region "5 Kirchen im Nord-Osten" (5KiNO) eine Predigtreihe zum Reformationsjubiläum. Das "Quartett" dafür bilden die Pastorinnen Esther Gosebruch-Seelig und Elke Reichardt und ihre Kollegen Superintendent i.R. Heinz Behrends und Gert Liebenehm. Sie haben Predigten vorbereitet, mit denen sie durch ihre Region ziehen und an verschiedenen Orten predigen. Für diese "vier Soli" dienen als Grundlage die Kernpunkte reformatorischer Theologie Martin Luthers "Allein durch Glauben" (sola fide), "Allein Christus" (solus Christus), "Allein durch Gnade" (sola gratia) und "Allein durch die Schrift" (sola scriptura).
Die Predigten versuchen der Frage nachzugehen, ob diese vier "Allein" noch heute die Menschen erreichen und sie in Zukunft gehört werden. Regen sie heute noch zum Glauben an? Welche biblischen Anknüpfungspunkte liegen ihnen zugrunde? Die vier "Solisten" werden in evangelischer Freiheit in den fünf Kirchen der Region auf persönliche Art Stellung beziehen.

Über "Allein durch Glauben" predigt Pastorin Elke Reichardt:
  • am 22.01. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
  • am 12.02. um 10 Uhr in Nikolausberg
  • am 19.02. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
Über "Allein Christus" predigt Superintendent i.R. Heinz Behrens:
  • am 22.01. um 10 Uhr in Roringen
  • am 29.01. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
  • am 29.01. um 18 Uhr in Nikolausberg (Dr. Hans-Joachim Merrem)
  • am 12.02. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
Über "Allein durch Gnade" predigt Pastor Gert Liebenehm:
  • am 22.01. um 10 Uhr in Nikolausberg
  • am 29.01. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
  • am 12.02. um 10 Uhr in Roringen
  • am 12.02. um 11.15 Uhr in Herberhausen
  • am 19.02. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
Über "Allein durch die Schrift" predigt Esther Gosebruch-Seelig:
  • am 22.01. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
  • am 12.02. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
  • am 19.02. um 10 Uhr in Nikolausberg


Luther lesen. Die zentralen Texte.

14-tägig dienstags, 1. November 2016, 15. November 2016, 29. November 2016 und 13. Dezember 2016 im Wohnzimmer des Pfarrhauses der Corvinusgemeinde, Grotefendstraße 36, 37075 Göttingen
Gemeinsam auszugsweise zentrale Texte Martin Luthers lesen und diskutieren, die grundlegend für das Gottes-, Menschen- und Kirchenverständnis einer evangelisch-lutherischen Kirche und für das Leben eines evangelischen Christenmenschen sind.
Textgrundlage: Martin H. Jung, Luther lesen. Die zentralen Texte. Göttingen 2016. (Sammelbestellung nach Anmeldung)
Gruppengröße: max. 10 Personen
Anmeldung bis zum 30. September 2016 unter Tel.: (0551) 3826522


Auf den Spuren Martin Luthers

Kinderbibeltage in der Kirchenregion Rosdorf
(19.10.2016) Vom 4. bis zum 7. Oktober 2016 fanden die Kinderbibeltage in der Kirchenregion Rosdorf statt, die ihren Höhepunkt in einem Ausflug zur Wartburg fanden.
Am Freitagmorgen um 8 Uhr fuhr der Zug mit 25 Kindern, einigen Eltern und Teamerinnen und Teamern nach Eisenach. Auf der Fahrt dorthin wurde viel erzählt, gegessen, getrunken und Lieder gesungen, die Diakon Volker Wagner auf der Gitarre begleitete. Einige andere Fahrgäste sangen spontan mit!
"Unser Martin Luther", der alle Teilnehmenden schon bei den Kinderbibeltagen begleitet hatte, ist natürlich auch mitgereist und stieg mit zur Wartburg auf. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto zeigte er den Kindern dann seine Unterkunft, erzählte über seine Kindheit und warum er Mönch wurde.
Bei der Burgführung war den Kindern besonders wichtig, den Ort der Bibelübersetzung zusehen. "Unser Martin Luther" zeigte ihnen den Raum mit dem Tintenfleck und erzählte, worüber er sich so geärgert hatte, dass er die Kirche verändern wollte.
Nach diesem spannenden Tag mündeten alle Erlebnisse in dem gemeinsam gefeierten Familiengottesdienst am darauffolgenden Sonntag.


# LUTHER #GÖTTINGEN #JUGEND2017

vom 26. bis zum 30. Oktober 2016 in der Christophoruskirche Göttingen, Theodor-Heuss-Straße 47, 37075 Göttingen
26.10.2016 um 9 Uhr, 12 Uhr und 20 Uhr: Play Luther, musikalisches Theaterstück über Martin Luther
28.-29.10.2016 "HeiligeNacht" – Workshops, Mitternachtsdinner, Besinnliche Zeit, Übernachtung
Beginn: 20 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst (für Jugendliche ab 14 Jahren, Anmeldung erforderlich:

Dokument: anmeldung_heilige_nacht.pdf

Veranstalter: CVJM Göttingen e.V. in Kooperation mit dem Kirchenkreisjugenddienst des Ev.-Luth. Kirchenkreises Göttingen


Studienfahrt nach Erfurt

Das Dekanat Göttingen bietet vor dem Hintergrund des anstehenden Reformationsjubiläums eine Studienfahrt nach Erfurt am 3. September 2016 an.
Erfurt spielte im Leben Martin Luthers eine entscheidende Rolle: Ordenseintritt, Priesterweihe.
Auf den Spuren Martin Luthers im Augustinerkloster Erfurt soll zugleich mit den Gesprächspartnern Dr. Irene Mildenberger, evang. Augustinerpfarrerin, und den beiden Augustinerordensmännern, Pater Jakob und Pater Jeremias OSA, über die heutige Situation des christlichen Miteinanders im säkularen Umfeld und den Versuch einer augustinischen Klosterneugründung gesprochen werden.