Reformationsjubiläum 2017 in Göttingen

Auf dieser Seite werden unkommentiert Angebote gesammelt, die im Reformationsjubiläums-Büro Göttingen ankommen. Falls Sie auf eine dieser Veranstaltungen zugehen, bitte ich unter info@refo2017-geo.de um eine Nachricht.


Lesung aus "Die Mutter des Satans" mit Claudia und Nadja Beinert
Im Luther-Jubiläumsjahr erscheint der aktuelle Roman der Beinertschwestern: "Die Mutter des Satans" im Knaur-Verlag. Die beiden Zwillingsschwestern erzählen darin die Geschichte der Mutter von Martin Luther und wie sie ihn für seine große Reformation in einer Zeit von Pest, Ablass und Aberglaube geprägt hat. "Die Mutter des Satans" ist nach "Die Herrin der Kathedrale", "Die Kathedrale der Ewigkeit" und "Der Sünderchor" bereits der vierte historische Roman der Autorinnen.
Die Kosten betragen 450 € + Reisekosten (von Erfurt) und ggf. Übernachtung. Die Dauer der Lesung ist etwa 1 Stunde, anschließend bei Interesse Fragen/Diskussion und Signieren von Büchern möglich. Auch eine Kombination der Lesung mit einem Dinner oder als literarisches Frühstück ist möglich.
Presseinformationstext
• weitere Informationen unter: http://beinertschwestern.de


"VIVA la Reformation!" – Reformationskabarett mit Ingmar Maybach
Wie wäre es mit einem Reformations-Kabarett in Ihrer Gemeinde? – zur Erheiterung und Erbauung der Kerngemeinde und als niederschwelliges Angebot an alle, die zum Reformations-Jubiläum einen neuen Blick auf kirchliches Treiben wagen wollen. Auch im dritten Programm der bundesweiten CSU (Christlich Satirische Unterhaltung) wird wieder der in über 600 Veranstaltungen bewährte humoristische "Brückenschlag zwischen Politik und Religion" (ARD) geübt. Neben der Frage nach Spuren des Protestantismus in der deutschen Politik gibt es "Reformation zum Mit- und Selbermachen", eine Analyse der konfessionellen Aspekte der Eurokrise, sowie eine aktuelle Betrachtung des Münsteraner Täufer-Reichs als evangelischem IS (auch wir hatten und haben unsere Radikalen).
Zum Reformations-Jahr wird die bundesweite CSU verstärkt durch "Die fabelhaften Wartburg-Brothers": zwei ehrliche Country-Blues-Gitarren und die Kirchenorgel – Johnny Cash meets Johann-Sebastian Bach.
Die Veranstaltung ist i.d.R. kostenneutral, da sie sich ab 100 Zuschauern über die Eintrittsgelder finanzieren lässt. Werbematerial und Eintrittskarten-Vorlagen bekommen Sie ebenfalls kostenlos gestellt. Weitere Informationen: www.pfarrer-maybach.de.


"Einführung und Durchsetzung der Reformation" • ein Vortrag
Prof. Dr. Arnd Reitemeier, Lehrstuhl für Niedersächsische Landesgeschichte und Leiter des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen und einige seiner Doktorandinnen und Doktoranden arbeiten seit einigen Jahren an Themen zur Einführung und Durchsetzung der Reformation in Niedersachsen.
Weitere Informationen und Anfragen: Prof. Dr. Arnd Reitemeier, Institut für Historische Landesforschung, Kulturwissenschaftliches Zentrum, Heinrich-Düker-Weg 14, Georg-August-Universität Goettingen, 37073 Göttingen, E-Mail: arnd.reitemeier@phil.uni-goettingen.de 


Theaterstück "Mein lieber Herr Käthe"
Weitere Informationen: Heike Bauer-Banzhaf, Netzwerk Mensch GmbH, Peter-Schneider-Str. 38, 96049 Bamberg, Tel.: (0951) 7000983, Mobil: (0172) 8747003, www.wir-prinzip.de


Ein starkes Stück Kirche

Weitere Informationen: Heike Bauer-Banzhaf, Netzwerk Mensch GmbH, Peter-Schneider-Str. 38, 96049 Bamberg, Tel.: (0951) 7000983, Mobil: (0172) 8747003, www.wir-prinzip.de


Luther-Lieder-Tour "Wenn meine Seele singt..."
Luther brachte im Zuge der Reformation das Singen in die Kirchen. Er liebte den Gesang begleitete seine Lieder selbst mit der Laute und schuf in Ermanglung geeigneten Liedgutes selbst 38 Choräle, die er mit seinen Gemeinden singen konnte. Sein Kirchenvolk sang die Lieder aus tiefster Seele, selbst auf den Straßen einer damalig sehr bewegten Zeit. So wurde er zu einem "Vater der Lieder" in deutscher Sprache. Wir begehen in diesen Tagen das Jubiläum der Reformation, auch unsere Zeiten sind bewegt, Anlass genug, den Liedermacher Luther zu würdigen, indem wir seine und unsere Lieder singen, auf dem Weg zum großen Jubiläum.
Gerhard Schöne, Nadine Maria Schmidt, Stephan Krawczyk, Meike Koester, Werther Lohse, Judith von Hiller und Jürgen Radam möchten auf ihrer Tour durch die bedeutensten Orte der Reformation ein Konzert geben. Jeweils vier Künstler gestalten mit ihren aktuellen Liedern ein Erlebnis der Liedpoesie, das dem Anlass und den gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart gerecht wird.
Weitere Informationen und Anfragen: "Radam & Herden Kulturprojekt gUG" E-Mail: juergen.radam@gmail.com, Tel.: (0160) 93800524


1. Der Klassiker: "Martin Luther und die Musik" – Vortrag mit Dr. Lothar Jahn
"Die Musica ist mir bald lieber noch als die Theologie", so formulierte Martin Luther einst. Luther, selbst passionierter Sänger und Lautenspieler, schrieb etwa 50 Liedertexte. Der Vortrag gibt einen Einblick in Luthers Grundverständnis der "Musica" und stellt in kommentierter Form viele Beispiele aus Luthers musikalischem Schaffen vor und entwirft ein Zeitkolorit mit Vorstellung der damals üblichen und für Luther wichtigen Instrumente. Der Vortrag wurde schon an vielen Orten erfolgreich vorgestellt, z.B. in Kassel, Landwehrhagen, Olsberg und im Rahmen der Reihe "Carlsdorfer Reformationsvorträge".
Jetzt auch mit Live-Musik buchbar: gemeinsam mit dem Multiintrumentalisten, Sänger und Rezitator Hans Hegner aus Berlin
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2. "Luther gegen Müntzer und Co. – die anderen Gesichter der Reformation" – Vortrag mit Dr. Lothar Jahn
Thomas Müntzer, Pfarrer in Mühlhausen, war zunächst ein Weggefährte und Freund Luthers, der gemeinsam mit ihm gegen den Ablasshandel kämpfte. Doch die Bauernkriege entzweiten die beiden Reformatoren: Müntzer sah in ihnen den gerechtfertigen Kampf für Gottes Gerechtigkeit, Luther den Aufruhr gegen die gottgewollte Ordnung. Neben Müntzer kommen auch andere vergessene Reformatoren wie Andreas Bodenstein (Luthers Doktorvater), Matthäus Hisolidus und Heinrich Pfeiffer zu Wort. Auch Zwingli, Melanchthon und die Täufer werden vorgestellt. Referent: Dr. Lothar Jahn.
Jetzt auch mit Live-Musik buchbar:
gemeinsam mit dem Multiintrumentalisten, Sänger und Rezitator Hans Hegner aus Berlin.
3. "In teutscher zunge singen und sagen – Mechthild von Magdeburg und Martin Luther"
In Eisleben trifft man auf die Spuren zweier wichtiger Figuren der Christenheit: Mechthild von Magdeburg, die im dortigen Kloster Helfta ihren Lebensabend verbrachte, und Martin Luther, der dort geboren wurde und auch starb. Mechthild von Magdeburg und Martin Luther haben beide einen großen Schritt dahin getan, einer breiteren Öffentlichkeit theologisches Wissen nahe zu bringen. Luther mit seiner Bibelübersetzung in deutscher Sprache, Mechthild mit ihren deutschsprachigen Liedern, Gedichten und Prosatexten. Referent Dr. Lothar Jahn stellt diese beiden Persönlichkeiten der Christenheit einander gegenüber.
Auch dieses Programm gibt es mit Live-Musik von Ursel Peters und Hans Hegner aus Berlin.
4. Luthers Melodien – Lautenkonzert mit Andreas Düker
Der vielseitige Göttinger Lautenist Andreas Düker ist ein Meister des Instrumentes, das auch Martin Luther einst spielte. Egal, ob zur Begleitung von Gemeinde, Chor oder Sängern oder aber als Solo-Lautenist: Andreas Düker besticht durch präzises Spiel und klangschöne Umsetzung der Luther-Melodien. Auf Wunsch auch mit Erläuterungen!
5. Lutherlieder zur Laute – Konzert mit Nicoline Haake (Kassel) und Andreas Düker (Göttingen)
Die Sängerin trägt mit wunderbar klarer Sopranstimme Lieder aus der Feder Martin Luthers, aber auch aus Luthers Umfeld, vor, begleitet von dem Renaissance-Lautenisten Andreas Dücker. So erhält man einen guten Eindruck von Luthers Liedschaffen und vom Geist einer ganzen Epoche.
6. Ensemble Nimmersêlich: "Von Sünde und Vergebung – geistliche Musik am Vorabend der Reformation" – Konzert
Besonders beliebte Melodien der Minnesänger lebten als "Töne" in den Liedern und Sprüchen der Meistersinger fort, fanden Eingang in die Kirchenmusik oder wurden geistlich umgedichtet. Noch Martin Luther bediente sich bei den in seinen Namen überlieferten Liedern solcher präexistenten Melodien. Solche einstimmigen, und auf einstimmigen Vorlagen basierenden Lieder des späten 15. und frühen 16. Jahrhunderts, stellt Nimmersêlich vor. Die Buntheit und Vielfalt der Musik findet sich hier nicht in ausufernden und raffinierten Kompositionen wieder, sondern in der ruhigen Schlichtheit erzählender Dichtkunst, umrahmt von kurzen lebendigen Instrumentalstücken.

7. Wildwuchs spielt Luther

Das Ensemble "Wildwuchs", bestehend aus Thomas Zeuner (Kirchhain), Tobias Witzlau (Bad Homburg) und Knud Seckel (Alsbach/Bergstaße) konzertiert seit über 20 Jahren mit traditioneller europäischer Musik, meist aus dem Mittelalter und der Renaissance.Man merkt den drei Musikern sofort an, dass sie in diesem Genre zu Hause und mit viel Herzblut bei der Sache sind. Sie laden ihre Zuhörer auf eine unterhaltsame, informative Reise in Luthers revolutionäre Epoche ein. So wird nachvollziehbar, was Luther und damit seine Lieder beeinflusst hat. Die Musiker schenken ihre besondere Aufmerksamkeit den Stücken Luthers, die eine deutliche Verbindung zum Volkslied seiner Zeit haben.
8. Musiktheater Dingo: "feste bvrg vnd welt vol teüfel – Doctor Martinus Luther und das Mittelalter"
Zur Lutherdekade widmet sich das nordhessische Musiktheater Dingo der Verwurzelung des Reformators in der mittelalterlichen Musik und Gedankenwelt. Der Funke der Aufklärung trifft auf finstersten Aberglauben, aber auch auf eine alte menschenfreundliche kirchliche und außerkirchliche Tradition des Christentums. Luthers Lebensgeschichte wird mit seinem Liedschaffen und einem kritischen Zeitbild verwoben, in der Tradition des erfolgreichen Elisabeth-von-Thüringen-Singspieles vom Musiktheater Dingo. Mit historischen Instrumenten! In konzertanter kleiner Besetzung, oder in mittlerer und ganz großer Musiktheater-Besetzung (inklusive Chor) buchbar.
9. An Luthers Tisch: Stefan Heyms Roman "Ahasver"
Die Baunataler Rezitatorin Gudrun Sander liest aus einem der Meisterwerke des bekannten Dichters Stefan Heym (1913-2001). Der Schwerpunkt des 1981 entstandenen vielschichtigen Romans rund um die Legende vom "ewigen Juden" spielt in der Reformationszeit: Der lutherische Theologe Paul von Eitzen ist ein skrupelloser Karrierist, der den großen gesellschaftlichen Aufbruch der Reformation ausschließlich für seine persönlichen Zwecke nutzt. Heym geht der Frage nach, warum positive Entwicklungen in der Geschichte so leicht wieder in Erstarrung und Unterdrückung münden. Gudrun Sanders liest Auszüge aus dem Roman, Dr. Lothar Jahn stellt den Gesamtzusammenhang und die historischen Hintergründe heraus.

PREISE:

  • 1. und 2.: 200 Euro plus Fahrtkosten (ab Hofgeismar), mit Live-Musik Aufpreis 250 Euro
  • 3. 200 Euro plus Fahrtkosten (ab Hofgeismar), mit Live-Musik Aufpreis 500 Euro
  • 4. 250 Euro plus Fahrtkosten (ab Göttingen)
  • 5. je nach Länge des Programmes ab 450 Euro plus Fahrtkosten ab Kassel/Göttingen)
  • 6. 1200 Euro plus Fahrtkosten (ab Leipzig)
  • 7. 850 Euro in Duobesetzung, 1200 Euro in Triobesetzung
  • 8. kleines Ensemble (konzertant) 1200 Euro, mittleres Ensemble 2000 Euro, großes Ensemble 3000 Euro
  • 9. 400 Euro plus Fahrtkosten ab Kassel/Hofgeismar

Weitere Informationen und Anfragen: Dr. Lothar Jahn, Guderoder Weg 6, 34369 Hofgeismar, www.lothar-jahn.de


lassAb von deiner Angst und staune
Ein Konzert mit reformatorischen Liedern und Gedanken. Insina Lüschen und Jens Pape haben ein Programm für einen Konzertabend in Ihrer Gemeinde entwickelt. Zwei Künstler, Gesang und Klavier. Laut und leise, stimmungsvoll und atmosphärisch, nachdenklich und herausfordernd.
Informationen und Hörprobe


Eine feste Burg 2.0 • Lutz Krajenski und die Hannover Harmonists
Gregorianik, Lutherchoräle und Hammond Orgel – geht das zusammen in einer Kirche?
Ganz hervorragend! – wie das Projekt von Lutz Krajenski und den Hannover Harmonists zeigt.


Martin L. Das Luther-Musical der "Katakombe"
Für das Jahr 2017 hat die "Katakombe" das Luther-Musical wieder auf den Spielplan gesetzt und bietet eine Aufführung allen Kirchen an, die zentral liegen und ca. 400 Besuchende fassen. Weitere Informationen: www.katakombe.de
Pressestimmen: