Reformationsjubiläum 2017 in Göttingen

Informationen und Termine von regionalen Veranstaltungen in der Region Göttingen im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017

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Alle Termine für das Reformationsjubiläum
finden Sie links unter "Unsere nächsten Termine".

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Alle auf dieser Seite veröffentlichen Termine können auf einer eigenen wir.de-Seite erscheinen, wenn „andreas.overdick@web.de" als Redakteur eingeladen wird.
Auf die Termine unter "Unsere nächsten Termine" kann von einer Webseite direkt verlinkt werden: https://reformation-goettingen.wir-e.de/veranstaltungen
Alle Termine sind tagesaktuell auch als Exel- und als csv-Datei (z.B. für den Outlook-Kalender) erhältlich. Kurze E-Mail an info@refo2017-goe.de.
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Bild: St. Jacobi

Sichtlich evangelisch:
Die St. Jacobikirche und ihre Fenster von 1901

(17.03.2017) Die St. Jacobigemeinde Göttingen eröffnet im Gottesdienst am Sonntag, dem 26. März 2017, um 10 Uhr, die Ausstellung "Sichtlich evangelisch: Die St. Jacobikirche und ihre Fenster von 1901". Sie ist bis zum 23. Juli 2017 täglich geöffnet (Mo-Do 11-16 Uhr, Fr-So 11-18 Uhr). Weitere Informationen zum Begleitprogramm finden Sie im downloadbaren FLYER.
Wichtige Ereignisse der Göttinger Reformationsgeschichte 1529/30 sind in den Fenstern im Südschiff der Kirche dargestellt. Das erste zeigt die Störung einer altgläubigen Prozession am Bartholomäustag 1529 durch die evangelisch gesinnten Wollenweber. Das zweite erinnert an die Einführung der Göttinger Kirchenordnung 1530. Ein drittes Fenster zeigte den Auszug der Mönche aus dem Paulinerkloster und den Einzug der Schüler ins Paedagogium (Vorgänger der Universität und des Max-Planck-Gymnasiums). Dieses Fenster wurde bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört. Darüber hinaus wurde die Kirche mit einem betont evangelischen Bildprogramm in den Chorraumfenstern ausgestattet.
In der Ausstellung erläutern Poster mit Texten, historischen Fotos und Dokumenten und Detailaufnahmen der Fenster dieses Bildprogramm. Erstmals werden die Glasmaler vorgestellt, die auch die übrigen Innenstadtkirchen St. Albani, St. Johannis und St. Marien und andere Kirchen der Region mit Buntglasfenstern ausgestattet haben.
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Der fünfte Film des Luthermalers Hentschel:


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Bild: Susann Müller

ProCant singt Bachkantate
"Ach Gott vom Himmel sieh darein"

(15.02.2017) Im Rahmen der Reihe "Bachkantaten zu Lutherliedern" gestaltet das Ensemble ProCant am Samstag, dem 4. März 2017 in der Göttinger Citykirche St. Michael und am Sonntag, dem 5. März 2017 in der Kirche St. Martin in Göttingen-Geismar jeweils um 18 Uhr eine Geistliche Abendmusik. Im Zentrum steht dabei die Kantate "Ach Gott vom Himmel sieh darein" (BWV 2) von Johann Sebastian Bach, die auf Text und Melodie des gleichnamigen Chorals von Martin Luther zurückgreift. Dieser Choral wurde schon kurz nach seiner Entstehung zu einem Kampflied der Reformation, bei dem es in Folge der wachsenden Bewegung und der Unruhen schließlich zur Einführung der reformatorischen Kirchenordnung kam.
Das Ensemble ProCant greift die ökumenische Annäherung nicht nur in der Wahl der Veranstaltungsorte, sondern auch im Programm der Abendmusik auf. So wird zu Beginn eine Psalmvertonung von J. D. Zelenka zu hören sein. Der katholische Barockkomponist am Dresdner Hof wurde von seinem Zeitgenossen Bach hoch geschätzt und bildet somit einen reizvollen Gegenpol zum Protestanten aus dem bürgerlichen Leipzig. Verzweiflung über die eigene Fehlbarkeit und den um sich greifenden Unglauben der Menschen scheinen die weiteren Werke des Abends von Kaminski, Mendelssohn Bartholdy und Rheinberger zu vereinen. Doch letztlich wird in allen Kompositionen die Hoffnung auf das erlösende Eingreifen Gottes ausgedrückt.
Als Solisten konnten für diese Abendmusik Sabine Birkenfeld (Alt), Leopold Schmarsel (Tenor) und Stefan Sauer (Bass) gewonnen werden. Das Kammerorchester "Göttinger Collegium", bestehend aus Laienmusikerinnen und -musikern, spielt die Instrumentalpartien. Die Leitung hat Dr. Stephan Diedrich, der neben der Arbeit mit dem Projektchor "ProCant" Organist an der Citykirche St. Michael und seit August 2007 Studienrat für Deutsch und Musik am Eichsfeld Gymnasium in Duderstadt ist.
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Der vierte Film vom Sonntags- und Luthermaler Hans Hentschel



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Bild: Knaur-Verlag

Neues Angebot: Lesung mit Claudia und Nadja Beinert

Im Luther-Jubiläumsjahr erscheint der aktuelle Roman der Beinertschwestern: "Die Mutter des Satans" im Knaur-Verlag. Die beiden Zwillingsschwestern erzählen darin die Geschichte der Mutter von Martin Luther und wie sie ihn für seine große Reformation in einer Zeit von Pest, Ablass und Aberglaube geprägt hat. "Die Mutter des Satans" ist nach "Die Herrin der Kathedrale", "Die Kathedrale der Ewigkeit" und "Der Sünderchor" bereits der vierte historische Roman der Autorinnen.
Die Kosten betragen 450 € + Reisekosten (von Erfurt) und ggf. Übernachtung. Die Dauer der Lesung ist etwa 1 Stunde, anschließend bei Interesse Fragen/Diskussion und Signieren von Büchern möglich. Auch eine Kombination der Lesung mit einem Dinner oder als literarisches Frühstück ist möglich.
Presseinformationstext
• weitere Informationen unter: http://beinertschwestern.de

Weitere Veranstaltungsmöglichkeiten unter ANGEBOTE.

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Bild: Kulturbüro

Bachkantaten zu Lutherliedern

(12.01.2017) Göttinger Chöre und Kantoreien beginnen am kommenden Wochenende mit einem ganz besonderen Projekt. Mit Unterstützung des Kirchenkreises und des Kulturbüros Göttingen führen sie im Reformationsjubiläumsjahr alle Kantaten von Johann Sebastian Bach auf, denen Lieder von Martin Luther als Textgrundlage dienen.
Am kommenden Sonntag, dem 15. Januar 2017, singt um 11.30 Uhr im Gottesdienst in der Universitätskirche St. Nikolai der Universitätschor der Georg-August-Universität die Kantate „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ (BWV 178).
Superintendent Friedrich Selter als Schirmherr schreibt in einem Vorwort zu diesem Projekt: "Auch in der Musik hat sich die Reformation verwirklicht. Martin Luther übersetzte nicht nur die Bibel ins Deutsche, sondern fasste auch für ihn zentrale theologische Gedanken in Lieder. Er dichtete mehr als 30 Choräle und komponierte teilweise auch die Melodien dazu. Der Kirchenkreis Göttingen unterstützt diese Reihe geistlicher Musik und fördert damit zugleich, dass hier eine Kooperation Göttinger Chöre und Kantoren auch über Konfessionsgrenzen hinaus entstanden ist – Grenzen, die beim Musizieren und bei der Verkündigung des Evangeliums keine Rolle mehr spielen."
Alle Termine im Überblick:
Sonntag • 15. Januar 2017 • 11.30 Uhr • St. Nikolaikirche:
Wo Gott der Herr nicht bei uns hält (BWV 178)
Sonntag • 22. Januar 2017 • 11.00 Uhr • St. Johanniskirche:
Ein feste Burg (BWV 80)
Sonntag • 26. Februar 2017 • 10.00 Uhr • Stephanuskirche:
Herr Gott, dich loben wir (BWV 16)
Sonntag • 26. Februar 2017 • 16.00 Uhr • St. Jacobikirche:
Mit Fried und Freud (BWV 125)
Samstag • 4. März 2017 • 18.30 Uhr • Citykirche St. Michael:
Ach Gott, vom Himmel sieh darein (BWV 2)
Sonntag • 5. März 2017 • 10.00 Uhr • St. Petrikirche Grone:
Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir (BWV 131)
Sonntag • 26. März 2017 • 11.00 Uhr • St. Martinkirche:
Aus tiefer Not (BWV 38)
Ostersonntag • 16. April 2017 • 11.00 Uhr • St. Johanniskirche:
Christ lag in Todesbanden (BWV 4)
Sonntag • 18. Juni 2017 • 11.30 Uhr Universitätskirche St. Nikolai:
Erhalt uns Herr, bei deinem Wort (BWV 126)
Samstag • 11. November 2017 • 20.00 Uhr • St. Pauluskirche:
Christ, unser Herr zum Jordan kam (BWV 7)

(-> Flyer mit allen Terminen zum Download)
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Der 3. Film vom Sonntagsmaler Hans Hentschel...


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Der 2. Film vom Sonntagsmaler Hans Hentschel ist online. Für das Reformationsjahr 2017 produzierte die Landeskirche Hannovers zusammen mit "Evangelische Kirche im NDR" zwölf Lutherfilme.

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Bild: Universitätsverlag

"Reformation und Gegenwart"

(19.10.2016) Über die Vortragsreihe "Reformation und Gegenwart – Evangelisches Profil durch ein vierfaches 'Allein'?", die im letzten Jahr in der St. Albanigemeinde stattgefunden hat, ist eine Dokumentation erschienen, die ab sofort erhältlich ist.
Der Gehalt "reformatorischer Theologie" wird oft durch eine Reihe von "Allein"-Aussagen zusammengefasst: allein Christus (solus Christus), allein aus Gnade (sola gratia), allein durch Glauben (sola fi de), allein durch die Schrift (sola scriptura). Kann mit diesen Begriffen prägnant ausgedrückt werden, was gegenwärtiges (evangelisches) Christentum bedeutet? Die Beiträge dieses Bandes gehen der Frage in systematischer, historischer und ökumenischer Perspektive nach.
Landessuperintendent Eckhard Gorka: "Was heute evangelisch ist, das können wir als Christinnen und Christen nur im Gespräch und im gemeinsamen Nachdenken herausfinden. Das war doch eine der wesentlichen Entdeckungen der Reformation, dass alle Christen berufen und befähigt sind, "alle Lehre zu urteilen".
"Reformation und Gegenwart" ist von Hendrik Munsonius herausgegeben worden und im Universitätsverlag als Dokumentation erschienen. (Weitere Informationen)

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